2017Unterfranken/Bayern, 17. - 19. März

Thesen und Ergebnisse BiolebensmittelCamp 2017

Hier findest Du die Ergebnisse der einzelnen Sessions (angeordnet nach erhaltenen Punkten) vom 1. BiolebensmittelCamp 2017 zusammengefasst. Diese Thesen, aus Sicht der Teilnehmer und der Sessionleiter, spiegeln die wichtigsten Erkenntnisse der jeweiligen Session wider.

Braucht Nachhaltigkeit die Politik?

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Braucht Nachhaltigkeit die Politik?" mit Katharina Reuter. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Braucht Nachhaltigkeit die Politik?“ mit Katharina Reuter. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Katharina Reuter, UnternehmensGrün

  1. Bildung ist eine zentrale Stellschraube! (Z.B. Nachhaltigkeitsunterricht, Bundeszentrale für nachhaltige Bildung)
  2. Politik ist wichtig als Rahmen! (Z.B. mit Steuern steuern)
  3. Selber machen / Bewegung organisieren (z.B. Kampfgeist, Motivation, Suffizienz).
  4. Die Pestizid-Banane muss teurer als die Bio-Banane sein. (Wahre Preise!)
  5. Wir brauchen Green Public Procurement (nachhaltige öffentliche Beschaffung macht Märkte).

Bioqualität besser kommunizieren – junkiger, sakraler oder ganz anders?

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Bioqualität besser kommunizieren – junkiger, sakraler oder ganz anders?" mit Carola Portenlänger & Ludwig Gruber. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Bioqualität besser kommunizieren – junkiger, sakraler oder ganz anders?“ mit Carola Portenlänger & Ludwig Gruber. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Carola Portenlänger & Ludwig Gruber, BIO HOTELS

  1. Nachdenken über Kommunikation wirft viele Fragen und wenig Antworten auf. Es gibt immer wieder „neue Fragen“. Die Fragen passen sich der Zeit an und somit verändern sich die Fragen zur Kommunaktion. Z.B. Wie mache ich aus Informationen Bedürfnisse?
  2. Kommunikation ist Masse und Vielfalt. Kommunikation für Bioprodukte und Biounternehmen ist oft brav oder ernst und provoziert kaum. Mut!
  3. Bio ist keine Eigenheit. Die Identität von Unternehmen oder Produkten entsteht durch Geschichten, die der Chef oder die Mitarbeiter erzählen.
  4. Bei diesen Geschichten geht es darum, dass sie authentisch sind, gute Bilder transporieren, mal lauter und mal leiser sein können. In der Bio-Branche gibt es auch wirklich Geschichten zu erzählen!
  5. Kommunikation ist ein Generationsthema! Die Jungen erzählen die Geschichten anders UND nutzen andere Kommunikationskanäle.

Online-Marketing in der Bio-Branche: Wie Food Trucks, Instagram-Accounts & Onlineshops die Kommunikation verändern

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Online-Marketing in der Bio-Branche: Wie Food Trucks, Instagram-Accounts & Onlineshops die Kommunikation verändern" mit Lilli Vogl. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Online-Marketing in der Bio-Branche: Wie Food Trucks, Instagram-Accounts & Onlineshops die Kommunikation verändern“ mit Lilli Vogl. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Lilli Vogl, viermalvier

  1. Aktive Beschäftigung mit dem Thema, um sich ein umfassendes Bild zu machen.
  2. Influencer- und Marketingmaßnahmen sollten nicht das Produkt bewerben, sondern vielmehr das was dahinter steht.
  3. Diskussion: Braucht die Bio-Branche eine eigenen Strategie dafür? Passt es vom Grundsatz überhaupt zu Bio?
  4. Wer es schafft, authentische Geschichten zu erzählen und Lebenswelten zu inszenieren, hat im Social Media Erfolg.
  5. Social Media bietet die Chance, dass jeder persönlich bzw. jedes Unternehmen entscheiden kann, wie es genutzt wird.

Warum Bio-Lebensmittel ein Qualitätsversprechen sind?

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Warum Bio-Lebensmittel ein Qualitätsversprechen sind?" mit Fabian Breisinger. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Warum Bio-Lebensmittel ein Qualitätsversprechen sind?“ mit Fabian Breisinger. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Fabian Breisinger, All Organic Treasures

  1. Qualitätsbegriff ist sehr vielschichtig. Produktqualität, Prozessqualität (Landwirt bis ..), Umwelt, Geschmack, Analytik, etc.
  2. Qualität ist gelerntes Wissen, Geschichte, Erfahrung und bewusste unmittelbare Berührung.
  3. Man kann sagen, Qualität liegt im Auge des Betrachters. Ein Kunde kauft das Produkt im Vertrauen auf die, in Bio geschaffenen, Qualitätsmerkmale.
  4. „Die“ Bio-Qualität als Definition gibt es nicht. Sie entspricht und entwickelt sich mit den Vorstellungen der Menschen (Kunden).
  5. Fazit: Die Kundenerwartungen müssen getroffen werden, um Bio-Produkte mit Vertrauen zu verkaufen.

Sustainable Marketing / Wie Marketing zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann!

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Sustainable Marketing / Wie Marketing zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann!" mit Reinhard Herok. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Sustainable Marketing / Wie Marketing zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann!“ mit Reinhard Herok. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Reinhard Herok, Fachhochschule Wiener Neustadt

  1. Geschichten erzählen.
  2. Mit Produkten und Aktivitäten Sinn stiften.
  3. Leidenschaft ist alles.
  4. Transparanz
  5. Nachhaltiges Denken wird in 5 Jahren auch in Agenturen der Standard sein.

PR für BioLebensmittel – Status quo und Besonderheiten

BiolebensmittelCamp 2017, Session "PR für BioLebensmittel – Status quo und Besonderheiten" mit Nadine Binias. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „PR für BioLebensmittel – Status quo und Besonderheiten“ mit Nadine Binias. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Nadine Binias, sieben&siebzig

  1. PR Grundrauschen ist nötig, vor allem für Informationstransfer.
  2. PR ist Handwerk und was für Spezialisten -> sie kann Werte transportieren, wenn die Agentur die Marke verstanden hat und dementsprechend für das Unternehmen kommuniziert.
  3. Direkte Ansprache erleichtert die Arbeit.
  4. Informationsflut und Blogger verändern die Arbeit und braucht neue Herangehensweisen.
  5. Medien sind offenfür Emotionalisierung -> bitte Nutzen

Bio & regional: Was geht, was nicht? Gemeinsamkeiten und Herausforderungen am Beispiel der Regionalmarke Dachmarke Rhön

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Bio & regional: Was geht, was nicht? Gemeinsamkeiten und Herausforderungen am Beispiel der Regionalmarke Dachmarke Rhön" mit Matthias Schulze Dieckhoff & Barbara Landgraf. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Bio & regional: Was geht, was nicht? Gemeinsamkeiten und Herausforderungen am Beispiel der Regionalmarke Dachmarke Rhön“ mit Matthias Schulze Dieckhoff & Barbara Landgraf. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Matthias Schulze Dieckhoff, Bio Hotel Sturm & Barbara Landgraf, Dachmarke Rhön

  1. Regionalität als Brücke zu 100% Bio!
  2. Trotz aller Stolpersteine: Regionale Wertschöpfung und Identifizierung mit der Heimat kann durch regionale Produkte gesteigert werden.
  3. Mehr und bessere Transperenz und Kommunikation für alle Akteure: vom Erzeuger bis zum Endverbraucher
  4. Überprüfung vorhandener regionaler Kriterien und deren Weiterentwicklung in Richtung 100% bio + regional!
  5. Regionalität darf nicht zur Täuschung des Verbrauchers führen. (Aufgabe der Politik?)

Die Bio-Leistungsgesellschaft. Dürfen wir noch scheitern?

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Die Bio-Leistungsgesellschaft. Dürfen wir noch scheitern?" mit Anne Baumann & Johanna Stumpner. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Die Bio-Leistungsgesellschaft. Dürfen wir noch scheitern?“ mit Anne Baumann & Johanna Stumpner. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Anne Baumann & Johanna Stumpner, AöL

  1. Wir brauchen eine Ermöglichungskultur.
  2. Zum Scheitern gehören Mut und Selbstvertrauen.
  3. Differenzieren zwischen dem Scheitern einer Person und dem Scheitern der Idee.
  4. Scheitern als Entwicklung betrachten, die auch in der Branche nötig ist -> Scheitern den Raum geben.
  5. Verantwortung & Risiko sind für den Erwachsenen wesentlich höher als für die Jugend. Bezugspersonen fehlen und das macht es so schwer!

Bio in Zeiten des Veggiebooms

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Bio in Zeiten des Veggiebooms" mit Matthias Beuger. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Bio in Zeiten des Veggiebooms“ mit Matthias Beuger. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Matthias Beuger, Vegorganic

  1. Braucht man eine Zertifizierung, um den Verbrauchern etwas zu suggerien oder reicht es, über die Marke zu kommunizieren? -> Die Arbeit an einer Zertifizierung ist positiv und wird auch von den Verbrauchern positiv augfgefasst.
  2. Starke Marken können auch über die Marke selbst Vertrauen kommunizieren. Für kleine Start-ups ist der Aufwand jedoch sehr hoch, Vertrauen zu gewinnen -> Zertifizierung gibt den Verbrauchern Orientierung.

Weg vom Soja!

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Weg vom Soja!" mit Oliver Schenkmann. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Weg vom Soja!“ mit Oliver Schenkmann. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Oliver Schenkmann, Sunflower Family

  1. Vielfalt in der fleischlosen Proteinlandschaft ist möglich & gut.
  2. Soja first, sunflower second -> what’s next?
  3. Europäisch & ganzheitlich denken
  4. Sinnvolle Alternative

Vin Naturel – Wein für den Ausguss oder das einzig Wahre?

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Vin Naturel – Wein für den Ausguss oder das einzig Wahre?" mit Matthias Neske. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Vin Naturel – Wein für den Ausguss oder das einzig Wahre?“ mit Matthias Neske. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Matthias Neske, Chez Matze

  1. Überraschung, wieiviel Zusatzstoffe in konventionellen Weinen enthalten sind.
  2. Weine ohne önologischen Technikeinsatz sind erklärungsbedürftige Produkte, dies gilt für den Händler, aber auch für den Hersteller.
  3. Mehr Handarbeit und deshalb auch höheres Preissegment -> es gitb auf jeden Fall Zukunft.
  4. Die Kommunikation ist sehr wichtig. Wie vermittle ich das Produkt?

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit – wie kann das funktionieren?

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit – wie kann das funktionieren?" mit Claudia Bschor. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit – wie kann das funktionieren?“ mit Claudia Bschor. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Claudia Bschor, SONNENTOR

  1. Wenn echte Werte im Mittelpunkt der Arbeit stehen, dann gehen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit Hand in Hand.
  2. Der Kreis muss komplett sein – CO² neutral, Handarbeit, Wertschätzung, direkter Handel.
  3. Not macht erfinderisch. Wirtschaftlichkeit bedeutet nicht lineares Denken.
  4. Gute Vision / gute Mitarbeiter / Mitarbeiterpflege
  5. Natürlich geht’s – SONNENKLAR

Weiterbildung – ein Thema für die Bio-Community!

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Weiterbildung – ein Thema für die Bio-Community!" mit Boris Liebl. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Weiterbildung – ein Thema für die Bio-Community!“ mit Boris Liebl. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Boris Liebl, FiBL Deutschland

  1. Weiterbildung muss Spaß machen und sollte als Chance, nicht als Strafe, gelebt werden.
  2. Es braucht eine Bildungskultur, die bei der Führung beginnen muss.
  3. Die Identifizierung des Bildungsbedarfs-/interesses der/des einzelnen MAB sollte ein Baustein einer Personalentwicklung sein.
  4. Die Weiterentwicklung sollte den Menschen, nicht die/den MAB zum Ziel haben.
  5. Es braucht eine zentrale Informationsstelle für Bildungsangebote der Bio-Branche. Diese sollte im besten Fall auch qualitätsgeprüft sein.

Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit – geht das?

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit – geht das?" mit Michael Stober. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit – geht das?“ mit Michael Stober. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Michael Stober, Landgut Stober

  1. Nachhaltigkeit lohnt sich immer.
  2. Man braucht Visionen.
  3. Man braucht „Best practice“-Beispiele.
  4. Kommunikation zur Nachhaltigkeit muss entspannt, sexy und Emotionen weckend sein.
  5. Nachhaltigkeit ist weder teuer, mit Verzicht verbunden oder nur „öko“.

Druckerzeugnisse in der Biobranche

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Druckerzeugnisse in der Biobranche" mit Ralf Lokay. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Druckerzeugnisse in der Biobranche“ mit Ralf Lokay. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Ralf Lokay, Druckerei Lokay

  1. Druckfarben sind noch nicht im Bewusstsein der Biohersteller -> negative Auswirkung LED-UV Technologie unbekannt
  2. Die Verbraucher setzen umweltfreundliche Druckerzeugnisse bei Bioherstellern als selbstverständlich voraus.
  3. Einkäufer in den Biobetrieben noch mehr auf dieses Thema sensibilisieren. Es fehlt noch der Durchblick!
  4. Die Biohersteller/Einkäufer sollten noch mehr ihre Lieferanten hinterfragen. Umweltdruckerei ist leicht gesagt.
  5. Biohersteller sollten auf umweltfreundlichen Druck umsteigen und die vorhandenen Möglichkeiten nutzen, diese auch zu kommunizieren!

Is(s)t Bio nachhaltig?

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Is(s)t Bio nachhaltig?" mit Sophie von Lilienfeld-Toal. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Is(s)t Bio nachhaltig?“ mit Sophie von Lilienfeld-Toal. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Sophie von Lilienfeld-Toal, GfaW Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik

  1. Druck und Gefahr aus Brüssel ist da und wird größer.
  2. Dabei ist aber staatliche Regulierung nicht die Lösung.
  3. Braucht es ein Erdbeben, (um starre Sichtweisen zu lösen) damit sich was tut?
  4. Zusätzliche Standards (durch Verbände o. ä.) nötig, damit sich die Bio-Branche authentisch entwickelt.
  5. Ist Bio nachhaltig? -> Ja, aber es gibt noch viel Luft nach oben!

Diskussionsrunde zum Thema „Fachhandelstreue“

BiolebensmittelCamp 2017, Diskussionsrunde zum Thema „Fachhandelstreue“ mit Ivonne Reiland. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Diskussionsrunde zum Thema „Fachhandelstreue“ mit Ivonne Reiland. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Ivonne Reiland, eco united

  1. Die Zweitmarke für den LEH ist ein Spagat zwischen Fachhandelstreue und Verbrauchertäuschung.
  2. Entwicklungshemmend ist das Hauen und Stechen in der Bio-Branche und die ungleiche Kräfteverteilung. Auf der einen Seite die Macht des Großhandels und die nicht organisierten, unabhängen Einzelhändler habens am schwersten.
  3. Welche werte sind uns eigentlich wichtiger? Wertediskussion zwischen emotionaler Bindung und Treue, Freiheit bzw. Existensdruck und der Verpflichtung gegenüber der Zukungstfähigkeit der Hersteller.
  4. Mögliche Wege: Direktkontakt vom Hersteller zum Kunden, bessere Selbstvermarktung des Fachhandels. Der Fachhandel muss zur Marke werden.
  5. Gemeinsame Kommunikation der gesamten Bio-Branche, vom Hersteller bis zum einzelnen Fachhändler und Kunden.

Welche Fragen müssen wir stellen?

BiolebensmittelCamp 2017, Session "Welche Fragen müssen wir stellen?" mit Imke Lohmann. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

BiolebensmittelCamp 2017, Session „Welche Fragen müssen wir stellen?“ mit Imke Lohmann. Foto: BiolebensmittelCamp/Dirk Holst, www.dhstudio.de

Imke Lohmann, Unternehmensberatung für Gesunde Arbeitswelten

  1. Auch in der Branche ermöglichen wir mehr durch besseres Denken und ein wirkliches Zuhören.
  2. Mit Circle Gesprächen (methodischer Ansatz) entsteht mehr Tiefe. Das ist eine Chance für neue Ideen.
  3. Neue Wege (Methoden) bringen bessere Ergebnisse. Kennen wir sie? ….. nutzen wir sie?
  4. Wir könnten mutiger sein im Denken und Andere zum Mitdenken ermutigen.
  5. Gesprächsrunden „neu, anders“, z.B. mit einem Check-In eröffnen, um aus einem Meeting mehr rauszuholen.